Was ist Korruption?
Was ist Korruption?
Geschrieben von: harri
Mittwoch, 09. Dezember 2009 um 10:42
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Kommentare
Korruption ist Anfang und Ende zugleich. Allen Übels auf Erden. Gäbe es keine Korruption, wären zwischen 90 und 99 Prozent aller Übel in der Welt gewesen. KORRUPTION ist die ERBSÜNDE!!!
Gibt es Verbrechen, für die die Todesstrafe angemessen sein KÖNNTE, so MUSS die Todesstrafe für Korruption UNBEDINGT gelten. Denn nur die Überwindung dieses Grundübels kann das inzwischen international als völlig normale und angemessene Form der Bereicherung empfundene Verbrechen ausrotten! Korruption gilt in den praktizierenden Kreisen als moralisch völlig legitime Handlungsweise, sich ohne Leistung auf Kosten des dämlichen Volkes unermesslich zu bereichern. Dass rein formal Gesetze dieselbe verbieten, wird verächtlich beiseite geschoben. DENN DIE VÖLKER SIND DOCH ZU BLÖDE!!!
Also, so sagt denen ihr "scharfer" Verstand und ihre degenerierte Moral, dürfen nicht nur sondern müssen die HELLEN und SMARTEN Jungs und Mädels jene armen dummen Schweine ordentlich abbürsten und über den Tisch ziehen. Das ist die verdammte Pflicht der Herren der Welt, denn sonst, so ihre Meinung, ginge alles drunter und drüber. Die von Gott gewollte Ordnung wäre gestört.
Es gibt nun mal zweierlei, dreierlei oder gar viererlei Menschen verschiedener Ordnung - und nur die EINEN sind zur Herrschaft berufen. Da leider das Gottesgnadentum während einer unglückseeligen Periode der Menschheit viel von seiner Glaubwürdigkeit verloren hat, musste adäquater Ersatz gefunden werden. Und er wurde gefunden!
Unschlagbar erfolgreich als Ersatz erwies sich die geniale Idee, die präsentative - angebliche - Demokratie mit einer - angeblichen - Leistungsgesellschaft zu paaren. Man gibt dem Pack das schöne Gefühl, dass alle Menschen gleich seien - durch mediales Dauerfeuer wird dieser Glaube in allen fast schon genetisch verankert. Geichzeitig betont man die gottgegebenen Unterschiede, die sich angeblich in der verschiedenen Leistungstärke niederschlagen. Der entsprechend natürlich der Anteil an den irdischen Resourccen und Gütern verteilt werden MÜSSE. Denn das, genau eben DAS sei GOTTGEWOLLT! Man sieht - die Einführung des Gottesgnadentums durch die Hintertür. Gott ist mit dem wahrhaft Frommen!
Ein schönes Beispiel, was einem so passieren kann, wenn man dem göttlichen Willen auch nur ein bisschen zuwiderhandelt ist folgende Weihnachtsgeschichte in "Gods own Country".
Gar Übles widerfuhr dort dem nobelpreisgekrönten Friedenaktivisten Obma. Schon die versuchte Einführung einer Krankenversicherung für alle wurde als "Nationalsozialismus" entlarvt. Bemerkenswert dabei die Erkenntnis, dass allein darin das Wort Sozialismus als Teufelswerk erkannt wurde. Nationalismus alleine ist schon gut - vor allem, wenn es sich um die in der ganzen Welt so beliebte US-Variante handelt!
Zurück zum Thema. Aufzubrechen sind diese kriminellen Strukturen nur, wenn den armen Betroffenen die Möglichkeit einer Erkenntnis derselben möglich gemacht würde. Doch - ganz optimistisch gesehen - ist dies nicht der Fall.