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Obamania

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Was für ein Ding! Ein Schwarzer ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Was viele allenfalls erst in der Mitte des Jahrhunderts für möglich hielten, ist schon jetzt eingetreten. Die Welt beschleunigt sich. 
Nur, die Erwartungen, die er weltweit  ausgelöst hat, wird er nicht erfüllen können. Obama ist NICHT Jesus, auch wenn nicht wenige dies zu glauben scheinen. Er ist NICHT der Erlöser, sondern nur der mächtigste Mann der Welt. Und diese Macht muss er teilen. Mit dem Establishment der USA, das auch unter ihm seinen Machtanspruch wahren wird. Tritt er denen zu fest  in den Arsch, läuft er Gefahr, sehr schnell terminiert zu werden. Üblicherweise von einem verrückten Einzeltäter ohne weitere Mitwisser und /oder -täter. Der in diesem Fall allerdings besser nicht weiß sein sollte! Sonst...!
Nun, die Heilserwartungen an Obama sind umfassend. Im Innern wartet die zur Wirtschaftskrise mutierte Finanzkrise auf Lösungen. Ohne die Plutokraten zu vergrämen, muss der Mittelstand aus der Elendsfalle der Bush-Aera in einigermaßen stabile Zustände überführt werden. Sonst droht mittelfristig der Kollaps des Systems. Nur wie? Noch mehr Dollars drucken, die damit noch wertloser würden? Oder weiter Schulden machen? Am besten so wie bisher?  Die Europäer zwingen, weitere wertlose Papiere anzukaufen und so sich deren Produktionskraft günstig zu nutze machen? So geht's auch nicht ewig.
Dann ist da noch der Irak. Wie kommt man da raus und bleibt man gleichzeitig drin? Denn das Öl geben die Amis nicht mehr her. Die entsprechenden Gesellschaften bereiten schon die lukrativen Verträge vor. Und dass die eingehalten werden, dafür sorgt man schon. Da kommt auch kein Obama dran vorbei!
Bleibt da noch Afghanistan, der Pfahl im Fleische. Diesen Krieg, der für viele nur eine sich unglücklich häufende Aneinanderreihung von Scharmützeln zu sein scheint, nimmt Obama ernst. Mit größerer Mitwirkung der Verbündeten - Deutschland aufgepasst! - will er die von Amis und Briten hoffnungslos an die Wand gefahrene Situation bewältigen. Mit Bomben auf Kinder macht man sich eben selten Freunde! Im Gegenteil, das erleichtert die Rekrutierung frischer Kräfte! Und die kommen inzwischen zahlreich von fast überall. Und die Steine gellen Verrat! Innerhalb der schlecht bezahlten regulären afghanischen Kräfte kursieren Korruption und die Weitergabe von Informationen an die Taliban ist eher Regel denn Ausnahme. Und alle umlegen kann wohl nicht der Sinn sein! Wo liegt also die Lösung?
Barack Obama hat sich einen schweren Job ausgesucht! Gott mit ihm!
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