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Deutsche Jugend fremdenfeindlich?

Deutsche Jugend fremdenfeindlich?

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Jeder siebte Jugendliche ist fremdenfeindlich, jammert es aus Studien, deren Methoden zur Gestehung als durchaus fragwürdig bis offen unseriös bezeichnet werden können. Was Innenminister Schäuble allerdings nicht davon abhält, fernsehwirksam betroffen aufzustöhnen, entsetzt hilflos die Arme hochreißend über dem Tisch zusammenzufallen und anschließend resigniert in den Rollstuhl zurückzusinken. Eines echten Komödianten wahrlich würdig! Oder einfach nur Schmierenkomödie? Was löste diesen fotogenen Zusammenbruch eigentlich aus? Dass Jugendliche der Meinung sind, dass zu viele Ausländer in Deutschland leben? Das meinen nicht nur Jugendliche! Das meinen wahrscheinlich 90 Prozent aller Deutschen – aber die fragt ja niemand – vorsichtshalber! Sie die denn ALLE rechtsradikal? Millionen Ausländer leben in Deutschland unbehelligt, gehen hier ihrem Tagwerk nach, zeugen gerne reichlich Nachwuchs – und bevölkern auch gerne reichlich die öffentlichen Plätze, so dass der gefühlte Eindruck entsteht, es seien ihrer zu viele. Dabei führt lediglich ihre überproportionale Präsenz an öffentlichen Orten zu diesem fatalen Eindruck! Warum dies auch immer so ist!
Dasselbe gilt auch nachts. Ausländische Jugendliche sind in den in diesen Stunden verwaisten Städten meist in Gruppen unterwegs – und gerne auch bis spät in die Nacht oder bis zum frühen Morgen. Dabei kommt es vor, dass sie Langeweile haben und nach Abwechslung gieren. Häufig tritt die ihnen in Form deutscher Jugendlicher entgegen – und noch häufiger sind die alleine unterwegs; in der Regel auf dem Weg nach Hause. Da kommt es dann vor, dass sie freundlich angehalten und begeistert eingekreist werden. Die deutschen Jugendlichen missverstehen dieses Verhalten häufig und reagieren verängstigt. Damit – unbewusst natürlich – verärgern sie die ausländischen Jugendlichen, die sich so stigmatisiert und diskriminiert fühlen – und die dieses Verhalten verständlicherweise provoziert. Um ihrem Unverstandensein Ausdruck zu verleihen, verprügeln sie dann zum Frustabbau den deutschen Jugendlichen, der wiederum dafür kein größeres Verständnis aufbringt. In ihm baut sich sogar eine gewisse Aversion auf, vor allem dann, wenn er im Krankenhaus wieder das Bewusstsein erlangt und es dann humpelnd und manchmal sogar mit gezogenen Zähnen und/oder dekorativen Narben verlässt.
Geht er dann zur Polizei und erstattet Anzeige, findet er häufig seltsam uninteressiert wirkende Beamte vor - es sei denn, dass er sich möglicherweise erfolgreich gewehrt hat! Und dabei seine Angreifer – oder zumindest einen von ihnen – verletzt hat. Dann liegt in der Regel bereits eine Anzeige vor – gegen ihn! Und hat er dann Pech, wird er als fremdenfeindlicher Rechtsradikaler verurteilt  - und wenn alles so richtig gut läuft, in den Medien verteufelt!
DAS allerdings kann einen Jugendlichen wirklich so weit führen, dass er zu der – natürlich falschen – Meinung gelangt, dass in Deutschland zu viele Ausländer seien.
ABER – das kann ja gar nicht sein! DENN wenn es zu viele gäbe, würde unsere verantwortungsvoll handelnde Regierung dafür sorgen, dass dem nicht so sei! Da sie es nicht tut, sind es eben NICHT zu viele! Basta!
Dennoch könnte man sich vielleicht fragen, ob hier nicht in manchen Fällen DEUTSCHENFEINDLICHKEIT vorliegt – die natürlich weder verboten noch für die Medien interessant ist! Denn die Deutschen sind sich im Allgemeinen sicher, dass die erfahrene Ablehnung wohl begründet und verdient ist – es sei denn, sie sind RECHTSRADIKAL! Nun, der wirklich wahre Gutmensch weiß, dass DER Deutsche – natürlich nur der eingeborene! – so für die unverzeihlichen Sünden seiner Vorfahren büßt! Es lebe die ewige Erbsünde!
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