Zocker lieben Sicherheit
Zocker lieben Sicherheit
Geschrieben von: harri
Donnerstag, 18. Juni 2009 um 09:47
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Kommentare
Der Beitrag in Frontal öffnet vielleicht auch denen die Augen, die sie bisher noch zu verschließen pflegten. Die Banker - sie sind wieder da. Die alte - und neue - Genialität zeigt sich wieder. Geld machen auf Teufel komm raus - und wenn ganz Deutschland dabei an A... geht!
Die mit öffentlichen Geldern aufgepäppelten Geldinstiute verweigern sich - schon wieder - ihrer ursprünglichen Bestimmung. Nämlich - DIE WIRTSCHAFT ZU AKZEPTABLEN BEDINGUNGEN MIT GELD ZU VERSORGEN!!!
Damit machen sie sich mitschuldig am Niedergang des von ihnen ach so geliebten marktradikalen Systems.
Sie sägen an dem Ast auf dem sie sitzen. Ausgerechnet DIE Stützen des Systems, der so genannte Mittelstand, wird von ihnen massiv unter Druck gesetzt. Statt die mittelständischen Unternehmen mit notwendigen Krediten - einigermaßen günstig und unter den Umständen noch bezahlbar - zu versorgen, fahren sie die geforderten Zinsen bis weit über die Schmerzgrenze hinaus nach oben. SICHERHEITEN fordern sie und RISIKOZUSCHLÄGE, ausgerechnet jene, die mit ihrer Kasinopolitik das System bewusst in den Kollaps führten. Und jetzt führen sie die zuverlässigen Stützen dieser von ihnen so geliebten Gesellschaftsform an den Rand des Ruins!
Was bleibt dann noch? Sind die Banker heimliche Unterstützer der Revolution? Ist es reiner - unerkannter - Altruismus, der sie zu diesem Tun ermutigt? Wollen sie dem Volk lediglich die Augen öffnen? Sägen sie, ausgerechnet sie, am System? Ermutigen sie das Volk zum Widerstand? Zum längst fälligen Widerstand! Wollen ausgerechnet sie die Demokratie - wieder? - einführen?
Eigentlich kaum zu glauben, aber wie sonst sollte man derartiges Tun denn noch interpretieren?
Wenn es dem so ist, DANN ALLERDINGS: Vielen Dank, ihr guten Menschen!!!