Arbeit macht frei
Arbeit macht frei
Geschrieben von: co
Mittwoch, 20. Januar 2010 um 15:09
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Er hat's mal wieder geschafft. Der ewige unsägliche Roland Koch schlägt mal wieder auf sie ein, die Hässlichen, Schmutzigen und Gemeinen. Arbeitsscheu sitzen sie in ihren schäbigen Buden, ziehen sich Korn,Bier, billigen Fusel und Zigaretten rein - sofern sie das noch zahlen können - und lassen den Herrgott einen guten Mann sein. Welch eine Idylle - und das auf Kosten der schwer arbeitenden Bevölkerung; also Leuten wie Koch und so weiter. Dass dem ein Riegel vorgeschoben werden muss, leuchtet natürlich jedem anständigen Deutschen ohne weiteres ein. Glücklich mit fast gar nichts; welchen Grad an Verkommenheit muss ein Mensch erreicht haben, um auf diese schäbige Weise glücklich zu sein. Machen wir uns doch einfach nichts vor, solches Pack kann nur mit strenger Hand zu allein seelig machender Arbeit angehalten werden. Die Forderung nach Geld dafür - da sieht's man mal wieder - ist einfach eine Unverschämtheit. Wieviele arbeiten denn für nur ein paar Mark - Verzeihung: Euro natürlich - beschweren sich nicht und sind einfach nur glücklich, DASS SIE ARBEIT HABEN?!!! Denn DAS ist das Glück: DUMM sein und ARBEIT haben, am Besten schlecht bezahlte - denn dann ist das Glück noch viel größer, ja, fast unermesslich groß!
Das alles weiß Herr Koch sehr wohl und versucht daher, dieses Glück an möglichst breite Bevölkerungsschichten möglichst gerecht zu verteilen.
Erinnern wir uns noch an den sakralen Diebstahl in Polen? "Arbeit macht frei" stand in ehern Lettern geschrieben; Diebe haben es entwendet. Fast könnte man meinen, dass jemand den Auftrag dazu gab, der meinte, es in Deutschland wieder gut brauchen zu können. Wollte man womöglich Kopien fertigen - und sie in großer Anzahl über den Arbeits"agenturen" anbringen? Stand hier ein politischer Wille dahinter? Und wenn, dann von wem? Wir wollen das nicht weiter ausführen...
Fest steht, dass es wenigem bedarf, die im gemeinsamen Elend Steckenden gegeneinander aufzubringen. Ein paar Allgemeinplätze genügen. Diese Leute durchschauen sowieso nichts und niemand - und genau darauf baut Koch, kann sich unbedingt darauf verlassen. Dass diese allgemeine Verelendung ganz andere Ursachen hat, ja, dass diese Hartzn4ler vom System dringend gebraucht werden und DAHER EXISTENT SIND, das begreifen sowieso die Allerwenigsten, die in ihrer Panik, demnächst dazugehören, voller Abscheu auf sie einschlagen!
Statt dass hier einmal solidarisch gehandelt würde, mit einem kleinen, klitzekleinen Generalstreik vielleicht? Pustekuchen - die Deutschen sind so solidarisch wie die Haitianer - nämlich gar nicht!