Geschrieben von: co Mittwoch, 26. Januar 2011 um 15:07
...und der Bürger in Uniform. Schon ganz lustig, dass sich alle so aufregen. Dabei weiß jeder, der die Ehre hatte, in der Bundeswehr dienen zu dürfen, dass solche Dinge alltäglich sind. Natürlich werden die Soldaten getrimmt ohne nachzufragen oder gar nachzudenken jeden Befehl ohne Verzögerung auszuführen. Sonst funktioniert das System nicht. Dass dafür Methoden angewandt werden, die in der Zivilgesellschaft so nicht üblich sind - so weit bekannt - ist allgemeiner Wissensstand. Vor allem nach der Abschaffung der Wehrpflicht und der Einrichtung einer Söldnerarmee sollte man sich nicht darüber wundern, dass die verbliebenen "echten Kerle" sich mehr noch als zuvor als Auserwählte verstehen. Ein harter Kodex gehört dazu und liegt in der Natur der Sache. Menschen, die bereit sind, auf Befehl zu töten - ohne dass eine Verteidigungssituation vorliegt - ticken nun mal anders. Und genau solche werden vom System gesucht und gefördert. Eine gewisse körperliche Robustheit ist Vorraussetzung. Daher sind weibliche Soldaten klar im Nachteil. Ihre Konstitution ist in der Regel nicht mit der männlichen vergleichbar - von immer vorhandenen Ausnahmen natürlich abgesehen. Und natürlich werden diese hübschen jungen Damen von den Machos hofiert. Mal höflich und mal weniger höflich. Und in vielen Wochen auf hoher See nimmt ihre Attraktivität immer mehr zu... Und so vergessen manche Soldaten, dass ihre "Kameradinnen" eigentlich für andere Aufgaben besimmt sind. Besonders privilegierte Nichtmannschaftsgrade wähnen häufig darüber hinaus, dass diese zu ihrer besonderen Verfügung stehen. So ist das nun mal in hierarchisch strukturierten Paralellgesellschaften. Frauen, die anderer Ansicht sind, sollten sich einen anderen Beruf aussuchen.