Geschrieben von: harri Mittwoch, 22. Oktober 2008 um 17:41
Seit Jahren schon geht es um DIE Bildung. Wie wertvoll SIE sei, wie sehr man SIE schätze und brauche. Bildung sei ein wesentlicher Teil der Chancengleichheit. Bildung biete auch den unteren Schichten die Möglichkeit an Teilhabe und Wohlstand, fördere den sozialen Fieden und forme glückliche Staatsbürger.
Nur leider habe man dafür kein Geld. Deshalb, so leid es einem tue, müsse man mit den vorhandenen Mitteln auskommen.So oder so ähnlich hört man aus den zuständigen Ministerien.
Verschwiegen wird, dass schon lange vor dieser Erkenntnis systematisch Mittel gekürzt und Lehrpersonal abgebaut wurde. Ehrenamtliche Hilfe wird eingefordert und extrem unterbezahlte Hilfslehrerwerden zu haarsträubenden Bedingungen eingestellt. Die miese Situation auf dem Arbeitsmarkt wird zum Helfershelfer einer verfehlten Politik.
Dabei ist die Situation an den Schulen brisant. Die Klassen zu groß bei immer schwierigerer Klientel. Schon in den Grundschulen sind zahlreiche Nationen vertreten, die die deutsche Sprache als Verständigungsmittel nur unzureichend beherrschen. Viele Kinder werden so zu Opfern einer Zuwanderungspolitik, die eigentlich um diese Probleme weiß und sie lösen sollte. Weit gefehlt. Statt spezielle Klassen und besonders ausgebildetes Lehrpersonal zu stellen, werden die Kinder bunt zusammengewürfelt. Damit sind die einen über- und die andern unterfordert. Unruhe ist somit vorprogrammiert und außer den Schülern werden auch die Lehrer zu Opfern. Der Lehrerjob wird zum blanken Horror. Zumindest an Grund-, Haupt- und Realschulen. An den Gymnasien mag es etwas besser sein. Etwas. Solange sich G8 noch nicht richtig auswirkt. Kommt noch!Mehr Geld soll's jetzt geben! Nur wieviel? Und: Die Finanzierung ist noch offen!
Schau'n m'r mal.