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Generation Hartz IV

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Kommentare

Um die 8 Millionen sollen es sein. Und wenn's so weiter geht, werden es wohl noch mehr! Viel mehr! Ob sich wohl dann was tut? Werden sie sich wehren, gegen eine Politik der
Vol(ks)lverarschung?
Sie sollten es tun, schon ihrer Kinder wegen. Millionen Kinder wachsen inzwischen unter diesen unhaltbaren Um- und Zuständen auf. Ja, ganze Hartz IV-Großfamilien vegetieren Generationen übergreifend unter dem Spott der Politiker dahin. Und noch sind diese sich der Unterstützung der Noch-Arbeitsplatzbesitzer sicher - aber mit dem Ausgreifen der Misere in die so genannte Mittelschicht schmelzen Hohn und Verachtung dahin, weichen der Furcht vor eigener Verelendung und sozialem Abstieg.  
Ein Abstieg fast ohne Chance zum Wiederaufstieg. Und für die Kinder der Betroffenen ist es der Einstieg in die Chancenlosigkeit - auch wenn Medien und Politik von einer offenen aufstiegsorienterten Leistungsgesellschaft faseln. Die natürlich so nicht existiert. Denn zu viele Jobs, vor allem lukrative Jobs, werden nur noch unter der Hand unter guten "Freunden" vergeben. Logisch. Bei der Knappheit! Wehe dem, der keine Verbindungen hat!
Und - die Kinder der Hartz IV-Eltern verfügen in der Regel  weder über Einfluss noch Lobby. Sie erleben das Elend praktisch von Geburt an. "Dann sind sie schon dran gewöhnt", sagt hier der wohlmeindende  Neoliberale, der auch darin noch das Gute sieht. Aktiviert doch der Hunger das elende Volk! Wenn sie nichts zu essen haben, finden sie Arbeit. Haben sie noch weniger zu essen, finden sie sie noch schneller! Nach dieser Maxime handeln die "Arbeitsagenturen".  Ihr Maßnahmenkatalog enthält vorwiegend Kürzungen, die die vermeintlich Arbeitsscheuen auf Touren bringen sollen. Beifall garantiert!
Nur - wo sind denn die Arbeitsplätze? Und was für Arbeitsplätze? Und es werden noch weniger!
Bemerkenswert ist, dass die Hauptkritiker Arbeitsplatzbesitzer der unteren Kategorien sind. Denn die arbeiten für einen Hungerlohn, der sie kaum über die Runden kommen lässt. Im Vergleich sind sie wirklich beschissen dran.
Daraus folgt das Ergebnis! Die, die wenig haben, neiden den noch weniger Habenden das Wenige, das sie haben.
Nicht zu unrecht - Lohnabstandsgebot heißt hier das Zauberwort!
Nur - solche Löhne sollte man sich einfach nicht gefallen lassen! Es kann nicht sein, dass in einer solch teuren Gesellschaft der Arbeitende der Arsch ist und die so genannten Leistungsträger nur absahnen.
Und wie man sieht, die Leistungsträger sind ja gar keine - sie sind nur "Schlaule"! Sonst ginge die ganze Chose nicht einfach so den Bach runter. Also stimmt da was nicht!
Diese Leute gehören entlassen und auf Hartz IV gesetzt - und zwar zügig! Alle!
Zurück zu den Kindern. Hier wird eine ganze Generation fertig gemacht. Sämtliche Voraussetzungen für eine glückliche Lebensentwicklung fehlen von Anfang an. Dazu kommt noch die schwachsinnige Bildungspolitik, die immer mehr Kinder immer verwirrter zurücklässt. Ohne Ausweg aus der Misere - von Ausnahmen, die es immer gibt und gerne als Alibi missbraucht werden, mal abgesehen. Wundert euch also nicht, wenn immer mehr Omas ihre Handtaschen verlieren!
Oder tut was!


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