Der Fall Mannichl
Der Fall Mannichl
Geschrieben von: co
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 13:28
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Neonazis sollen einen Polizisten vor der eigenen Haustür überfallen haben! Mit großem Trara und händeringender Betroffenheit hysterisierten die „Mainstream“-Medien das ganze Land und riefen gemeinsam zum notwendigen NPD-Verbot auf. Das Land, so fabulierten sie, sei in großer Gefahr!
Welcher Gefahr? Der Gefahr eines „Rechtsrucks“, natürlich!
Denn die etablierten Parteien werden dem gemeinen Wahlvolk immer suspekter. Natürlich zu Unrecht, denn die Entmündigung des Volkes ist eine Notwendigkeit, die allerdings der Wähler in seiner Unwissenheit nicht mehr so akzeptieren will – klares Zeichen seiner Unreife! Deshalb muss man den Wähler schützen – vor sich selbst am allermeisten! Und das geschieht, indem man ihn seiner Wahlmöglichkeiten beraubt, weil er nämlich falsch wählen könnte! Dass deshalb die Wahlbeteiligung weiter sinken wird, ist klar das kleinere Übel.
Und was hat das mit Alois Mannichl zu tun?
Mannichl hat sich im Passauer Raum einen Namen gemacht, als unermüdlicher Kämpfer gegen die „braune Pest“. Dass er dabei hin und wieder gerade noch am Rande der Legalität handelte, wurde von den Herrschenden eher als ehrliches Zeichen aufrichtiger Liebe zur Demokratie und seiner Loyalität zu ihr gewertet. Um die „Demokratie“ zu schützen, so die einhellige Meinung, darf man schon mal ein bisschen fester zupacken. Das machte Mannichl nicht gerade beliebt, keine Frage! Bestimmt nicht bei der NPD.
Nur – was hätte denn die NPD von solch einem Anschlag? Genau! Genau das, was sie davon hat, wenn sie den Anschlag nicht veranlasst hat! Nichts außer Schaden - natürlich.
Wer profitiert also von diesem Überfall? Das System!
Einer der Gründe, warum die NPD nicht verboten wurde, ist die hohe Anzahl der V-Männer, die der Verfassungsschutz in der Partei unterhält. Bisher war es diesen Agents provokateurs nicht möglich, die Parteimitglieder auf illegale Wege zu führen, die ein Verbot rechtfertigten. Denn die innerparteiliche Demokratie entspricht der Verfassung – das nicht nachweisbare antidemokratische Böse wird daher zwischen den Zeilen vermutet.
Das antidemokratische Böse der etablierten Parteien ist ebenfalls dort zu suchen! Denn formal sind auch sie wahre Demokraten – das Volk glaubt es nur nicht mehr.
Genau da liegt der Hase im Pfeffer! Die Alternative darf nur böser sein – und da kommt ein Anschlag gerade recht! Schon die Amis halten Opfer – gerade auch aus den eigenen Reihen – durchaus für angebracht, wenn es um höhere Ziele geht. Siehe Pearl Harbour, World Trade Center…
Warum also nicht auch hier in diesem Land, wenn die Interessen unserer „Verbündeten“ auf dem Spiel stehen!
Die Polizei sollte sich mal in den Kreisen der Dienste umsehen, denen der „Verbündeten“ und – vorsichtshalber – der eigenen!
Verschwörungstheorie? Wer heute immer noch nicht an Verschwörungen glaubt, ist kein Realist mehr.